Der US-Präsident Donald Trump hat sich am Dienstag mit Kindern und Jugendlichen im Weißen Haus getroffen. Die Veranstaltung war offiziell dem Jugendsport und der körperlichen Fitness gewidmet.
Im Oval Office fing Trump jedoch an, von dem völkerrechtswidrigen Krieg der USA und Israels gegen Iran und von der vermeintlichen atomaren Bedrohung, die von Teheran ausgehen soll, zu fabulieren: "Sie hätten innerhalb von zwei Wochen eine Atomwaffe gehabt." Hätten die USA nicht gehandelt, "wären wir vielleicht jetzt nicht alle hier", rechtfertigte er sich ferner.
"Israel wäre weg gewesen, und sie hätten zuerst Europa ins Visier genommen und dann uns, weil sie kranke Menschen sind", erläuterte der US-Präsident seinen minderjährigen Gästen.
Das US-Staatsoberhaupt versäumte jedoch, den anwesenden Kindern zu schildern, wie er am ersten Tag des Iran-Krieges, am 28. Februar, 168 iranische Mädchen in einer Grundschule in Minab mit einem Luftangriff ermorden ließ.
Mehr zum Thema – Liveticker Iran-Krieg – Frachter nahe Hormus von Rakete getroffen – Trumps Initiative gescheitert