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Liveticker Ukraine-Krieg: Trotz Trumps Warnung – Angriff auf Raffinerie bei Rjasan

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trotz Trumps Warnung – Angriff auf Raffinerie bei Rjasan© KI-generiert
  • 15.10.2026 10:55 Uhr

    10:55 Uhr

    Klitschko wütet in Rada: Wo sind die Milliarden für Kiews Schutz?

    Wo sind die Luftabwehr und die Milliarden für den Schutz der Energieanlagen? Mit diesen Fragen konfrontiert Kiews Bürgermeister den ukrainischen Präsidenten. Zugleich weist er Vorwürfe wegen der Wintervorbereitung zurück und erhebt Korruptionsvorwürfe gegen Selenskijs Umfeld.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 10:40 Uhr

    Gebiet Rjasan: Brand in Raffinerie nach Drohnenangriff der Ukraine

    Bei einem massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Rjasan ist auf dem Gelände einer Ölraffinerie ein Feuer ausgebrochen. Dies teilte Gouverneur Pawel Malkow mit. Auf dem Gelände eines weiteren Unternehmens in Rjasan seien zudem ein Lager und mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Einsatzkräfte seien vor Ort und bewerteten den entstandenen Sachschaden, so Malkow.

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums versuchte die ukrainische Seite am 15. Oktober zwischen 4 und 7 Uhr, die Raffinerie massiv anzugreifen. Russische Flugabwehrraketeneinheiten, Kampf- und Heeresflieger sowie mobile Feuergruppen hätten dabei vier weitreichende Marschflugkörper des Typs "Flamingo" und 69 Drohnen mit Tragflächen abgefangen und zerstört. Das Feuer auf dem Raffineriegelände sei durch herabfallende Drohnentrümmer ausgelöst worden, erklärte das Ministerium.

  • 10:30 Uhr

    Russland leitet über 11.000 Verfahren wegen mutmaßlicher ukrainischer Kriegsverbrechen ein

    In Donezk hat der Vorsitzende des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, eine Sitzung zur Untersuchung mutmaßlicher Verbrechen ukrainischer bewaffneter Formationen gegen Zivilisten und russische Soldaten abgehalten.

    Seit 2014 wurden nach Angaben der Behörde mehr als 11.000 Strafverfahren eingeleitet. In 1.215 Verfahren gegen 1.552 ukrainische Soldaten seien die Ermittlungen abgeschlossen worden. Gegen 1.265 von ihnen seien Schuldsprüche ergangen, 85 von ihnen seien zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt worden.

    Das Ermittlungskomitee untersucht eigenen Angaben zufolge auch Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur in russischen Regionen. Dabei wurden unter anderem Drohnen der Modelle "Lord" aus der Schweiz und "Sticker" aus Australien dokumentiert. Bei deren Herstellung würden zudem Komponenten aus den USA, Großbritannien, Deutschland und weiteren westlichen Ländern verwendet.

  • 10:10 Uhr

    WP: US-Geheimdienst droht Kiew mit Stopp des Informationsaustauschs

    Der US-Geheimdienst hat die ukrainische Botschaft in Washington davor gewarnt, dass die USA den Austausch von Geheimdienstinformationen unverzüglich einstellen würden, falls die Angriffe auf russische Energieanlagen fortgesetzt würden. Dies berichtet die Washington Post unter Berufung auf eine Quelle.

    "Die Warnungen waren so zahlreich, dass Anrufe bei allen eingingen, deren Nachname ukrainisch klang."

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte am Dienstag in einem Interview mit NPR, dass ukrainische Militärangehörige Warnungen und Drohungen im Zusammenhang mit dem Austausch von Geheimdienstinformationen erhalten hätten. US-Präsident Donald Trump erklärte hingegen, der Informationsaustausch werde fortgesetzt.

    Ein in Kiew tätiger EU-Diplomat vermutet, dass beide Seiten eigene Interessen verfolgen könnten:

    "Selenskij profitiert davon, zu behaupten, dass der Austausch von Geheimdienstinformationen eingestellt wurde – dieses Narrativ wird vom antiamerikanischen Flügel in seinem Umfeld verbreitet. Ich halte es aber auch für möglich, dass Trump Druck auf Selenskij ausüben will. Meiner Ansicht nach sind beide Szenarien denkbar."

  • 09:54 Uhr

    Regionalrat von Lwow beschließt: US-Präsident Trump darf keinen Druck auf Ukraine ausüben

    Der Regionalrat von Lwow hat am Dienstag, dem 13. Oktober 2026, einen Beschluss gefasst, in dem gefordert wird, dass US-Präsident Donald Trump keinen Druck auf die Ukraine ausüben darf.

    Insgesamt 59 Abgeordnete unterstützten die Initiative. Nun muss das Dokument nur noch den großen Sprung über den Teich schaffen: von Lwow bis ins Weiße Haus. Trump weiß angeblich noch nichts davon. Doch wird er diesen Appell ignorieren können?

    Wenn sich der Regionalrat von Lwow in die internationale Diplomatie einschaltet, ist das schließlich keine Kleinigkeit.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 09:45 Uhr

    Gebiet Belgorod: Rund 60 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden – zwei Verletzte

    Ukrainische Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod innerhalb von 24 Stunden 59-mal angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Schuwajew auf der Plattform Max mit. Einer der Verletzten wird stationär im Krankenhaus behandelt.

  • 09:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 166 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 166 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Tula, Rjasan, Orjol, Lipezk, Woronesch, Nischni Nowgorod, Tambow und Rostow sowie über den Regionen Moskau, Krasnodar und der Teilrepublik Krim zerstört.

  • 09:15 Uhr

    Selenskij lehnt Neuwahlen ab und schließt Rücktritt aus

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat erklärt, weder zurücktreten noch Wahlen abhalten zu wollen. Dies sagte er in einem Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan.

    Auf die Frage, ob er zurücktreten wolle, antwortete Selenskij: "Natürlich nicht." Zugleich erklärte er, die Verantwortung für den Krieg zu tragen, und behauptete, einflussreiche Personen wollten ihn aus dem Amt drängen.

    Zu den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Neuwahlen erklärte Selenskij, allein die Ukrainer könnten entscheiden, wer das Land regiere. Eine Abstimmung sei derzeit jedoch nicht möglich. Einen konkreten Zeitplan für die Durchführung von Wahlen nannte er nicht.

    Trump hatte zuvor erklärt, Selenskij hätte den Ukraine-Konflikt mehrfach beilegen können, habe dies jedoch nicht getan. Die Ukraine brauche daher einen neuen Staatschef, der eine Einigung mit Russland erzielen könne.

    Selenskijs Amtszeit endete am 20. Mai 2024. Die für diesen Zeitraum vorgesehenen Wahlen wurden unter Verweis auf das Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung ausgesetzt.

  • 08:59 Uhr

    AfD und BSW setzen sich durch: Landtag stellt Ukraine-Politik infrage

    Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat einen gemeinsamen Antrag von AfD und BSW verabschiedet, der ein Ende der Waffenlieferungen an die Ukraine, die Aufhebung der Russland-Sanktionen und mehr diplomatische Bemühungen fordert.

    CDU und Grüne kritisieren die Initiative scharf und sprechen von Populismus und fehlender außenpolitischer Zuständigkeit. Unser Korrespondent Iwan Medwedew berichtet über die kontroverse Debatte und erklärt, warum der Beschluss trotz begrenzter Befugnisse des Landtags ein deutliches Signal gegen die Ukraine-Politik der Bundesregierung setzen könnte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 08:40 Uhr

    Musk fordert Selenskijs Rücktritt

    Der US-Unternehmer Elon Musk hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zum Rücktritt aufgefordert. Auf der Plattform X reagierte Musk auf einen Beitrag des US-amerikanischen Publizisten Alexander Muse. Darin wurde behauptet, Selenskij wolle den Konflikt nicht beenden, weil er andernfalls Präsidentschaftswahlen und einen möglichen Machtverlust fürchten müsse.

    "So geht dieses Gemetzel immer weiter. Es ist Zeit, dass Selenskij geht."

    Unterdessen kritisierte der US-amerikanische politische Kommentator Mike Cernovich auf X die Reaktion Kiews auf die Initiative von US-Präsident Donald Trump, ein Abkommen mit Russland über Dieselkäufe für den US-amerikanischen und den Weltmarkt zu schließen. Cernovich warf der Ukraine angesichts der umfangreichen US-Hilfen Undankbarkeit vor.

    "Die US-Steuerzahler haben Selenskij mehr als 250 Milliarden Dollar gegeben. Wir alle sehen auf YouTube Supersportwagen mit ukrainischen Flaggen und den Kauf von Häusern in Miami und Monaco. Alles, was Trump wollte, war, die Dieselpreise vor den Zwischenwahlen um ein oder zwei Dollar zu senken. Stattdessen wurde ihm ein Messer in den Rücken gestoßen. Undankbar."

    Musk kommentierte den Beitrag knapp mit den Worten: "Beunruhigend."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.