Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Ukrainischen Kämpfern droht Einkesselung bei Woltschansk

11.08.2026 15:54 Uhr
15:54 Uhr
Russlands Verteidigungsministerium gibt Einzelheiten der Befreiung Nowoje Poles bekannt
Bei der Befreiung der Ortschaft Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje haben die Soldaten des russischen Truppenverbands Ost über 100 Gebäude von ukrainischen Kämpfern gesäubert, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt.
"Im Zuge der Kämpfe haben die Einheiten des Truppenverbands Ost einen Verteidigungsabschnitt des Gegners eingenommen und mehr als 100 Gebäude in der Ortschaft gesäubert. Die ukrainischen Streitkräfte haben bis zu einer Kompanie, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, vier bodengestützte Robotersysteme und mehr als 20 schwere Hexacopter vom Typ Baba Jaga verloren."
Am 11. August gab das russische Verteidigungsministerium die Befreiung Nowoje Poles bekannt.
15:30 Uhr
Gewalt bei Zwangsrekrutierung: Maskierte Männer greifen junges Paar im Taxi an

Ein derzeit im Internet viral gehendes Video aus Odessa zeigt offenbar einen gewaltsamen Fall von Zwangsrekrutierung, bei dem mehrere maskierte Uniformierte ein junges Paar in einem Taxi angreifen. Trotz der Gegenwehr und des Flehens der Opfer setzen die Männer Tränengas sowie körperliche Gewalt ein, treten den 19-Jährigen unter anderem gegen den Kopf und zerren ihn schließlich gewaltsam aus dem Fahrzeug.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:13 Uhr
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt am Dienstag mit, dass Russlands Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben.
Die Einheiten des Truppenverbands Ost hätten demnach ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje befreit.
Zudem hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord im Zuge ihres aktiven Handelns die Ortschaft Schtscherbakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen.
14:49 Uhr
Russlands Außenministerium nennt größte Lieferanten von Drohnenteilen für ukrainische Armee
Großbritannien, Deutschland, Schweden und Kanada seien die Hauptlieferländer von Teilen für ukrainische Drohnen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti.
"Großbritannien ist der aktivste Lieferant von Hauptkomponenten und Bauteilen für unbemannte Luftfahrzeuge an Kiew, die dann als Kampfdrohnen gegen Zivilisten eingesetzt werden. Deutschland liefert Waffen in großen Mengen, und auch Schweden ist beteiligt. Kanada spielt ebenfalls eine aktive Rolle."
14:30 Uhr
Vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Armee getroffen
Die Einheiten der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben gegnerische Militärziele in den Gebieten Charkow und Sumy sowie im von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk angegriffen. Dies teilt das Verteidigungsmilisterium in Moskau mit.
Wie es heißt, seien alle drei Objekte im Zuge von Aufklärungsoperationen entdeckt worden. Das russische Militär habe mit FAB-250-Flugbomben und einer leichten Mehrzweck-Lenkrakete Luftangriffe auf die identifizierten Ziele durchgeführt.
Infolge der Attacken seien vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Einheiten nahe den Siedlungen Donezkoje in der DVR und Boldyrewka im Gebiet Charkow sowie eine Drohnenleitstelle nahe der Ortschaft Porosok im Gebiet Sumy getroffen worden.
Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.
13:59 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.325 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen demnach auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 26 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 370 Kämpfer. Russlands Armee setzte einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge und 15 Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem wurden elf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitionslager, Lager für Kampfdrohnen, ein Patrouillenboot im Schwarzen Meer sowie Logistikzentren angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 154 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russlands Luftabwehrkräfte schossen zwölf gelenkte Bomben und 931 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 203.956 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.534 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.120 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.984 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
13:25 Uhr
Experimentelle ukrainische Drohne in der DVR abgeschossen

Telegram-Kanal des Verteidigungsstabs der Volksrepublik Donezk Der Verteidigungsstab der Volksrepublik Donezk (DVR) teilt mit, dass in der DVR eine experimentelle ukrainische Drohne abgeschossen wurde. Das unbemannte Drohnenmodell mit einem Splitter-Sprengkopf wurde demnach von einer russischen mobilen Feuergruppe abgefangen.
Laut dem Stab sei das Flugobjekt eine verkleinerte Version einer Kampfdrohne des Typs FP-2. Sprengstoffexperten der Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hätten die Drohne entschärft und zur Untersuchung sichergestellt, heißt es.
12:49 Uhr
Ukrainisches Militär vermint Zufahrtswege nach Energodar mithilfe von Drohnen
Laut der Stadtverwaltung von Energodar haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe von Drohnen die Zufahrtswege nach Energodar aus der Richtung des Dorfes Primernoje vermint. Die Minen wurden auch auf angrenzende Gebiete unweit des Dorfes abgeworfen, hieß es.
Die Verwaltung wertet die Aktion als Versuch, Zufahrtswege zu blockieren, Panik zu erzeugen und das normale Leben in den betroffenen Ortschaften zu stören. Sie rät dringend davon ab, die Straßen zu dem Dorf sowie alle Zufahrtswege in dieser Gegend zu befahren.
Das Dorf Primernoje liegt rund zwei Kilometer von Energodar im Gebiet Saporoschje entfernt.
12:16 Uhr
Experte: Ukrainischen Kämpfern droht Einkesselung bei Woltschansk

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko könnten bis zu 1.000 ukrainische Soldaten in der Nähe der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow eingekesselt werden, da die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt vorrücken und das Aufmarschgebiet ausweiten.
"Unsere Jungs arbeiten daran, einen Kessel in Wowtschansk zu bilden. Sollte die Operation erfolgreich verlaufen, wird ein großes Gebiet befreit. Gleichzeitig wird eine Gruppe ukrainischer Kämpfer eliminiert. Zwischen 500 und 1.000 ukrainische Soldaten könnten sich in diesem Raum befinden und eingekesselt werden."
11:43 Uhr
Ukrainische Armee attackiert ziviles Fahrzeug in Energodar: Drei Verletzte
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Fahrzeug in der Industriezone von Energodar wurden drei Zivilisten verletzt. Der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, teilt mit, dass einer von ihnen sich in einem kritischen Zustand befinde.
Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhielten.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


