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Liveticker Ukraine-Krieg – CNN: Russland schwächt systematisch den Donbass-"Festungsgürtel"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – CNN: Russland schwächt systematisch den Donbass-"Festungsgürtel"Quelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 11.09.2026 18:27 Uhr

    18:27 Uhr

    Gebiet Kursk: Ein Zivilist kommt bei einem Drohnenangriff ums Leben

    Wie der Gouverneur des Gebiets Kursk Alexander Chinschtein mitteilte, kam heute bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Mann ums Leben. Er erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, als eine Drohne die Siedlung Gluschkowo traf. In seinen Netzwerken schrieb Chinschtein:

    "Eine ukrainische Drohne griff die Ortschaft Gluschkowo an, wobei ein 37-jähriger Mann ums Leben kam. Er erlitt schwere Verletzungen, die zu unserem großen Bedauern zum Tod führten. Die Ärzte taten alles in ihrer Macht Stehende, doch die Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos."

  • 17:56 Uhr

    Britischer Verteidigungsminister: Russland sieht Bedrohungen, die es gar nicht gibt

    Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting hat am Donnerstag im Unterhaus vor einer Verschärfung der Sicherheitslage für das Vereinigte Königreich und seine Verbündeten gewarnt. Vor allem Russland betrachte das Vereinigte Königreich und die NATO fälschlicherweise als Bedrohung – eine Haltung, die der Minister als "tragische Ironie" bezeichnete, da diese Gefahr in Wahrheit gar nicht existiere.

    Gleichzeitig stellte Streeting klar, dass sich Großbritannien nicht im Krieg mit Russland befinde, keine Konfrontation anstrebe und keinen Konflikt mit der russischen Bevölkerung suche. Die NATO sei, entgegen der feindlichen Propaganda, seit jeher ein reines Verteidigungsbündnis.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 17:28 Uhr

    CNN: Russland schwächt systematisch den Donbass-"Festungsgürtel"

    Russland übt nun systematisch Druck auf den sogenannten "Festungsgürtel" der ukrainischen Streitkräfte im Donbass aus, berichtet der Fernsehsender CNN. Der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk ist von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung Ost- und Zentralukrainens. Nach einem Durchbruch an dieser Stelle könnten russische Truppen wesentlich schneller vorrücken. Journalisten des Senders stellen fest:

    "Leider für die Ukraine zerstört Russland systematisch den sogenannten Festungsgürtel im Osten – eine Kette aus vier Industriestädten, die das Rückgrat der östlichen Verteidigung der Ukraine bilden. Dieser Gürtel ist von entscheidender Bedeutung für die Verteidigung dessen, was vom Donbass übrig geblieben ist, sowie für den übrigen Osten und die Mitte der Ukraine. Es besteht die Befürchtung, dass Russland, sollte es hier einen Durchbruch erzielen, mit weitaus größerer Geschwindigkeit tiefer vordringen könnte."

  • 16:57 Uhr

    Gebiet Belgorod unter Beschuss: Ein Verletzter, zahlreiche Schäden

    Ein Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto in der Ortschaft Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod hat einen Zivilisten verletzt. Der regionale Einsatzstab teilt im Messenger Max mit, dass im Bezirk Krasnaja Jaruga zudem zehn Einfamilienhäuser beschädigt und eine Stromleitung unterbrochen wurden.

    In anderen Bezirken des Gebiets Belgorod wurden auch mehrere weitere Objekte durch Drohnenangriffe beschädigt: Im Bezirk Waluiki wurde das Dach eines Einfamilienhauses und das eines Gewerbeobjekts durchschlagen, im Bezirk Belgorod stürzte eine Gebäudewand eines Gewerbeobjekts teilweise ein, im Bezirk Schebekino hat ein Auto Feuer gefangen. Bei einer Drohnenexplosion im Bezirk Borissowka wurden Fenster zerbrochen und das Dach eines Einfamilienhauses beschädigt. Im Bezirk Graiworon wurden drei Lastwagen auf dem Gelände eines Betriebs beschädigt.

  • 16:30 Uhr

    Russische Flieger treffen ukrainische Standorte in Gebieten Saporoschje und Sumy

    Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, dass russische Flieger mit zwei FAB-1500-Fliegerbomben einen vorübergehenden Standort der 6. selbstständigen mechanisierten Brigade der ukrainischen Armee in Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen haben. 

    Zudem wurde mit zwei Lenkflugkörpern des Typs Ch-39 LMUR ein vorübergehender Standort der Einheit der 5. Grenzschutztruppe der ukrainischen Armee nahe der Ortschaft Semljanoje im Gebiet Sumy getroffen.

  • 15:58 Uhr

    Abgeordneter der Werchowna Rada verlangt Aufnahme Kiews in die Liste der Frontstädte

    Der Abgeordnete der Werchowna Rada, Ruslan Gorbenko, erklärte, dass sich Kiew wegen der Luftangriffe derzeit in der schwersten Lage seit dem Jahr 2022 befinde – das Luftabwehrsystem der Stadt sei nicht in der Lage, die Angriffe der Raketendrohnen der russischen Streitkräfte abzuwehren. Gorbenko erklärte außerdem, dass er Kiew und die Region Kiew bereits jetzt in die Liste der Frontgebiete und Gemeinden aufnehmen würde, und merkte an:

    "Die Lage hier ist die schlimmste seit vier Jahren, denn auf die Herausforderung durch die Raketendrohnen waren wir nicht vorbereitet."

  • 15:29 Uhr

    EU-Kommission bewilligt weitere 6,1 Milliarden Euro für Kiew

    Die Europäische Kommission hat der Ukraine weitere 6,1 Milliarden Euro bewilligt. Wie die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf dem sozialen Netzwerk X schreibt, soll dieses Geld für den Kauf von Luft- und Raketenabwehrsystemen, Munition, Drohnen sowie Ausrüstung zur elektronischen Kampfführung verwendet werden. Die Entscheidung erlaubt Kiew zudem den Erwerb US-amerikanischer PAC-3-Raketen für Patriot-Systeme. Die Mittel stammen aus dem 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine.

  • 14:57 Uhr

    LVR: Sechs Verletzte durch ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte sind binnen 24 Stunden sechs Menschen in der Volksrepublik Lugansk verletzt worden. Der Republikchef Leonid Passetschnik teilt im Messenger Max mit, dass insgesamt 16 Stadtgemeinden unter Beschuss geraten sind.

    Im Gemeindekreis Lutugino traf eine Drohne einen Tanklaster an einer Tankstelle, wobei zwei Mitarbeiter verletzt wurden. Bei einem weiteren Drohnenangriff im Gemeindekreis Antrazit wurde der Fahrer eines Brotlieferwagens verletzt. Drei weitere Verletzte, darunter zwei Frauen und ein Mann, gab es in den Gemeindekreisen Swatowo und Kremennaja. Alle Verletzten werden medizinisch versorgt.

    Zudem wurden Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt.

  • 14:32 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen Drohnen-Leitstellen der ukrainischen Nationalgarde im Gebiet Sumy an

    Leitstellen für Drohnen der ukrainischen Nationalgarde nahe der Ortschaft Lesnoje im Gebiet Sumy wurden von russischen Streitkräften mit fünf FAB-500-Fliegerbomben getroffen, teilte Russlands Verteidigungsministerium mit.

    Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 14:07 Uhr

    Gebiet Perm: Ein massiver Drohnenangriff im Gange

    Die Luftabwehrkräfte und mobile Feuergruppen wehren derzeit einen massiven Drohnenangriff auf das Perm-Gebiet ab. Das berichtet der Leiter der Region, Dmitri Machonin, in seinen sozialen Netzwerken. Nach Angaben des Gouverneurs waren zwei Industrieanlagen Ziel des ukrainischen Drohnenangriffs. Es gab dabei bisher keine Verletzten. Die Luftqualität der Region wird kontinuierlich überwacht, so der Gouverneur weiter. Machonin schrieb unter anderem:

    "Bis jetzt haben unsere Leute 36 Drohnen abgeschossen. Alle sind in einem unbewohnten Gebiet abgestürzt."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.