Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bereitet massive Angriffe auf Energieobjekte in Ukraine vor

30.08.2026 15:49 Uhr
15:49 Uhr
Bürgermeister: Seit sieben Tagen mehr als 1.400 Drohnen Richtung Region Moskau geflogen
Binnen der vergangenen sieben Tage sind 1.455 unbemannte Flugzeuge in Richtung der Region Moskau geflogen. Laut Bürgermeister Sergei Sobjanin neutralisierte die Flugabwehr den Großteil davon auf großer Entfernung von Moskau, indem 50 Ziele im Anflug auf die Hauptstadt zerstört wurden.
15:16 Uhr
Ukrainische Truppen greifen stillgelegtes Bergwerk in LVR an: Mitarbeiterin getötet
Jeweils am letzten August-Sonntag wird seit den Zeiten der UdSSR in Russland und in einigen anderen Ex-Sowjetrepubliken der Tag des Bergarbeiters begangen. Trotz der Kampfhandlungen hat das Berufsfest für die Einwohner der von Kohlegruben geprägten Region Donbass nicht an Bedeutung verloren. Vor diesem Hintergrund wirft das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, der Ukraine einen "zynischen Angriff" auf ein Bergwerk im Bezirk Krasnodon vor. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Gegner die stillgelegte Grube Duwannaja attackiert. Obwohl der Betrieb eingestellt worden sei, werde die Infrastruktur von Mitarbeiterin instand gehalten. Infolge der ukrainischen Attacke sei am Sonntag eine Mitarbeiterin der Lampenstube getötet worden. Passetschnik drückt der Familie der Getöteten sein tiefstes Beileid aus:
"Ich bin mir sicher, dass der Tag und der Ort des Schlags nicht von ungefähr sind. Die Junta in Kiew zeigt schon lange, ohne sich zu genieren, ihr Gesicht – das Gesicht des Terrorstaates."
Der LVR-Chef betont aber, dass diese Straflosigkeit über kurz oder lang zu Ende sein werde. Die Führung in Kiew werde sich dann für jeden getöteten Menschen verantworten müssen.
Darüber hinaus berichtet Passetschnik über fünf Verletzte in den vergangenen 24 Stunden. In der Stadt Kremennaja sei bei der Attacke auf ein Auto ein Ehepaar verletzt worden. In der Ortschaft Belokurakino habe ein Einwohner Verletzungen erlitten. In der Siedlung Brjanka habe eine Drohne eine Tankstelle angegriffen und dabei zwei Frauen verletzt.
Nach Angaben des Politikers seien infolge der Angriffe mehrere Autos, Häuser und Kommunalobjekte beschädigt worden. Das ukrainische Militär höre mit seinen Versuchen nicht auf, Energieanlagen zu attackieren, und erschwere dadurch die laufenden Reparaturarbeiten, so Passetschnik.
14:33 Uhr
Drei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Grenzgebiet Brjansk
Am Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte auch das russische Grenzgebiet Brjansk angegriffen. Der interimistische Gouverneur Jegor Kowaltschuk meldet auf der Plattform MAX drei verletzte Zivilisten. Zwei Einwohner des Bezirks Pogar hätten Splitterverletzungen erlitten, als eine ukrainische Kamikaze-Drohne einen fahrenden Bus attackiert habe. Im Bezirk Klinzy sei ein Mann verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Alle Verletzten seien medizinisch versorgt worden, so der Politiker.
14:09 Uhr
"So löscht man einen Staat aus" – Ritter warnt vor Mobilisierung ukrainischer Frauen

In einem Interview für den YouTube-Podcast Dialogue Works erklärt der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter, dass die Ukraine durch extreme Verluste auf dem Schlachtfeld und ein dramatisches Sterbeverhältnis vor der vollständigen Auslöschung stehe. Ritter behauptet, dass durch beabsichtigte Pläne der Ukraine, ukrainische Frauen an die Front zu schicken, die letzte Basis für künftigen Nachwuchs systematisch vernichtet werde.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
13:38 Uhr
Opfer und Schäden bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über andauernde ukrainische Attacken auf zivile Objekte im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, gebe es Opfer und Schäden. So seien bei der Attacke auf einen Kiosk in der Stadt Wassiljewka vier Zivilisten verletzt worden. Bei einem weiteren Angriff habe ein Mann des Jahrgangs 1957 Verletzungen erlitten. In der Stadt Dnjeprorudny sei infolge einer Drohnenattacke ein neungeschossiges Wohnhaus in Brand geraten. Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen. Bei der Attacke auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Welikaja Beloserka seien drei Menschen, darunter ein Minderjähriger, verletzt worden.
Balizki meldet außerdem mehrere Attacken auf zivile Lkw in den Bezirken Berdjansk und Kuibyschewo. Glücklicherweise sei dabei niemand verletzt worden, so der Gouverneur.
13:07 Uhr
Bericht: CIA-Chef brachte Trump-Putin-Selenskij-Gipfel bei Moskau-Besuch ins Spiel
CIA-Direktor John Ratcliffe soll bei seiner geheimen Reise nach Moskau Anfang dieser Woche ein trilaterales Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij vorgeschlagen haben. Ziel sei es gewesen, einen Weg zur Beendigung des Krieges zu finden, berichtet Axios am Sonntag. Ratcliffes Besuch habe teilweise dazu gedient, herauszufinden, ob die Chefs der russischen Nachrichtendienste den Kremlchef Putin davon überzeugen könnten, eine Wiederaufnahme der von den USA vermittelten Verhandlungen mit der Ukraine anzustreben.
Den Axios-Quellen zufolge sei Ratcliffe zu dem Schluss gekommen, dass der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, ein konstruktiver Gesprächspartner sei, der dabei helfen könnte, die diplomatischen Bemühungen wieder in Gang zu bringen.
Die CIA lehnte zwar eine Stellungnahme ab. Die Trump-Regierung hatte aber die Idee eines solchen Treffens bereits früher ins Spiel gebracht. Selenskij war dafür, Putin lehnte sie jedoch ab.
12:40 Uhr
"Wir haben fast fünf Jahre lang alles falsch gemacht" – Kujat rechnet mit Ukraine-Politik ab

In einem Interview mit dem YouTube-Kanal BENU Solutions äußert sich der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und Ex-NATO-General Harald Kujat kritisch zum politischen Umgang mit dem Ukraine-Krieg. Er bemängelt, dass Politiker und Medien über Jahre hinweg fälschlicherweise den Eindruck erweckt hätten, die Ukraine könne den Krieg allein durch anhaltende Unterstützung gewinnen. Nun falle es den Verantwortlichen jedoch schwer, eigene Irrtümer und Fehleinschätzungen öffentlich einzugestehen. Kujat fordert dabei ein sofortiges Umdenken hin zu einer Friedenslösung.
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12:02 Uhr
Zahlreiche Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 67 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 67 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 26 Geschosse abgefeuert und 264 Drohnen eingesetzt, von denen 136 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Stadt Schebekino seien drei Menschen ums Leben gekommen, weitere zehn hätten teils schwere Verletzungen erlitten. In der Ortschaft Otradnoje habe eine ukrainische Drohne einen Motorradfahrer verletzt. In der Stadt Nowaja Nelidowka seien eine Frau und ein Kind verletzt worden. In der Siedlung Oktjabrski seien sieben Zivilisten, darunter drei Mitarbeiter des Rettungsdienstes, zu Schaden gekommen. Bei einer Drohnenattacke auf ein Geschäft hätten drei Einwohner der Siedlung Rasumnoje, darunter zwei Jugendliche, Verletzungen erlitten. Bei der Explosion einer Drohne in der Siedlung Dolgoje seien drei Männer verletzt worden. In der Siedlung Pjatnizkoje habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Bei der Detonation einer Drohne in der Nähe der Siedlung Podkopajewka sei ein Mann zu Schaden gekommen. Nahe der Siedlung Lomowo habe bei der Attacke auf ein Auto der Freiwilligen Feuerwehr der Fahrer Verletzungen erlitten. In der Siedlung Rakitnoje seien zwei Frauen verletzt worden. Eine weitere Frau habe bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Kupino ein Barotrauma erlitten. In der Siedlung Otradnoje seien drei Angehörige der örtlichen Selbstverteidigungskräfte verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden vier Mehrfamilienhäuser, 52 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, fünf Geschäfte, zwei Infrastrukturobjekte, ein Betrieb, drei Lagerhäuser, eine Scheune, drei Garagen, drei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, fünf Lkw, zwei Busse, ein Krankenwagen, zwei Traktoren und 65 Autos zerstört oder beschädigt worden.
11:34 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Weitere zwei Ortschaften im Gebiet Sumy befreit

SymbolbildSERGEI BOBYLJOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaften Weliki Prikol und Sadki im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Barilowka, Kijaniza, Nikolskoje, Welikaja Rybiza und Junakowka im selben Gebiet und Prikolotnoje, Gogino, Slatino, Isbizkoje, Nowoalexandrowka und Podsredneje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 230 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Isjumskoje, Starowerowka, Gruschewka, Peski-Radkowskije, Malejewka und Prokopowka im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk und Karpowka in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus einen Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 20 Autos zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vorderen Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Raiskoje, Slawjansk, Kramatorsk, Nikanorowka, Nowossjolowka, Druschkowka und Kondratowka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 240 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem einen Transportpanzer, 26 Autos, zwei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Beloserskoje, Andrejewka, Staroraiskoje, Wessjolaja Gora, Dobropolje, Slawjanka und Fedorowka in der DVR sowie Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 375 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sieben Autos und drei Geschütze seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Omelnik, Wassinowka, Nikolskoje und Samoilowka im Gebiet Saporoschje sowie Prawda, Iwanowka und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 340 Kämpfer. Zwei Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Juljewka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 16 Autos, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Startplatz für Marschflugkörper des Typs Flamingo, militärisch relevante Energieanlagen und Logistikzentren, eine Munitionsfabrik, Dronenwerke und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden 14 Lenkbomben, fünf HIMARS-Raketen und 804 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 223.156 Drohnen, 670 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.755 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.776 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.316 Geschütze und Mörser verloren.
11:06 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 29. August bis 8 Uhr MESZ am 30. August 100 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 43-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sechs Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet dennoch über Sachschäden. Im Bezirk Belaja sei eine Energieanlage beschädigt worden. In der Siedlung Schtschokino seien ein Verwaltungsgebäude und drei Wohnhäuser zu Schaden gekommen. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


