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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohne greift Zug mit Lokomotive-Fußballern an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohne greift Zug mit Lokomotive-Fußballern an© Soziale Medien
  • 26.10.2026 18:08 Uhr

    18:08 Uhr

    Anzahl von Toten nach Angriff auf Woronesch auf drei gestiegen

    Die Anzahl von Menschen, die beim ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Woronesch ums Leben gekommen sind, ist auf drei angestiegen, 39 weitere wurden verletzt. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets Woronesch, Alexander Gussew.

    Zuvor hatte Gussew gemeldet, dass Kiews Militär die Stadt in der Nacht und am Frühmorgen des heutigen Montags angegriffen hatte. Laut seinen ursprünglichen Angaben wurden zwei Menschen getötet und 17 weitere, darunter ein Kind, verletzt. Zudem kam es in der Stadt zu Bränden und Zugverspätungen. Russlands Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren wegen Terroranschlags ein.

  • 17:53 Uhr

    Serbischer Oppositions-Wahlsieger: Werden keine Sanktionen gegen Russland einführen

    Serbien werde entgegen den Einschätzungen des scheidenden Präsidenten Aleksandar Vučić keine Sanktionen gegen Russland einführen, sagt Jovo Bakić, ein Vertreter der Partei "Studentenliste", die bei der jüngsten Parlamentswahl die Mehrheit der Stimmen erhielt. In einem Interview gegenüber RT Balkan erklärt er:

    "Wir respektieren Russland sowohl als eine große Macht als auch als einen historisch wichtigen Partner und oft auch als einen Beschützer. In dieser Angelegenheit wird es keine Änderungen geben. Sanktionen, die das kleine Serbien gegen Russland einführen könnte, würden nichts ändern, doch symbolisch wäre das sehr schlecht."

    Bakić fügte hinzu, dass Serbien auch nicht vorhabe, auf russisches Gas auf Druck der EU-Kommission zu verzichten. Der Politiker führte aus, dass die Regierung sich von den nationalen Interessen leiten lassen sollte, statt ausländische Akteure zu befriedigen.

    Zuvor hatte der scheidende serbische Präsident Vučić gewarnt, dass die "Studentenliste" auf den bisherigen Kurs in den Beziehungen zu Moskau verzichten und Sanktionen gegen Russland im Frühling 2027 einführen könne.

  • 17:46 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Zug mit Lokomotive-Fußballern an

    Ein Zug mit Fußballern des Moskauer Fußballklubs Lokomotive ist bei Woronesch von einer ukrainischen Drohne angegriffen worden. Dies teilte der Journalist Iwan Karpow im Messengerdienst MAX mit. Seinen Angaben zufolge wurden fünf Menschen verletzt, einer von ihnen schwer. Das medizinische Personal der Mannschaft leistete den Verletzten Erste Hilfe. "Von den Lokomotive-Spielern wurde niemand getroffen", betonte Karpow.

    Die Drohne habe einen Zugteil getroffen, der vier Waggons von dem Wagen entfernt gewesen sei, in dem die Fußballer saßen. Die Mannschaft war nach einem Spiel gegen Rostow auf dem Rückweg nach Moskau. Derzeit fährt sie mit dem Bus weiter in die Hauptstadt.

    Zuvor war berichtet worden, dass bei einem ukrainischen Angriff auf Woronesch in der Nacht zum 26. Oktober ein Personenwagen beschädigt worden sei.

  • 17:34 Uhr

    Drohnen der Ukraine greifen Universität in Melitopol an

    Die Staatliche Universität Melitopol im Gebiet Saporoschje ist von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Dies wird auf dem Telegram-Kanal "Mash na Donbasse" berichtet. Demnach wurden mehrere Universitätsgebäude beschädigt. Dabei gingen Fensterscheiben zu Bruch und es wurden Betonüberdeckungen sowie Wandplatten zerstört. Studierende und Mitarbeitende wurden dem Bericht zufolge nicht verletzt. Die Universität stellte auf Fernunterricht um.

  • 17:17 Uhr

    Ukrainischer Ministerpräsident stimmt Wirtschaft auf schlimmstes Szenario ein

    Ukrainische Unternehmen sollten sich auf das "schlimmste Szenario" gefasst machen und in Anbetracht der russischen Angriffe alternative Produktionsstätten vorbereiten, sagt der Ministerpräsident des Landes, Sergei Korezki. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RBC-Ukraina warnte Korezki bei einem Gespräch Vertreter der Wirtschaft:

    "Ich würde Sie dringend bitten und Ihnen raten, gedanklich dem kritischsten Szenario zu folgen und rechtzeitig über alternative Produktionsflächen nachzudenken."

    Zuvor hatte Korezki den Schaden durch russische Angriffe gegen Ziele in der Ukraine auf über 7,7 Milliarden US-Dollar eingeschätzt. Aus diesem Grund werde sich das Defizit des ukrainischen Staatshaushalts im laufenden Jahr um weitere 1,5 Milliarden US-Dollar vergrößern, so Korezki.

  • 16:54 Uhr

    Berlin verärgert: Drei EU-Staaten könnten neuen Ukraine-Kredit ablehnen

    Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen sich bis Ende 2026 auf einen neuen Kredit für die Ukraine in Höhe von 45 Milliarden Euro einigen. Damit soll der Finanzbedarf Kiews im Jahr 2027 gedeckt werden. Die Mittel sollen durch den laufenden EU-Haushalt abgesichert werden.

    Tschechien und die Slowakei haben bereits signalisiert, dass sie sich nicht an dem Kredit beteiligen wollen. Nach Einschätzung zweier Gesprächspartner von Politico wird auch Ungarn den Kredit wahrscheinlich ablehnen. Die drei Länder hatten sich bereits dem im Dezember 2025 vereinbarten Kredit über 90 Milliarden Euro nicht angeschlossen.

    Dieser Widerstand stößt bei den größten Unterstützern der Ukraine in der EU auf Unmut. Sie erwägen, im Gegenzug die Forderungen der Gruppe "Freunde der Kohäsion" nach höheren Ausgaben für wirtschaftlich schwächere EU-Regionen nicht zu unterstützen. Politico zitiert einen deutschen Diplomaten:

    "Wie kann man ernsthaft glauben, dass unsere Steuerzahler auch nur einen weiteren Euro aus den Kohäsionsfonds an diejenigen geben wollen, die sich weigern, sich an der Verteidigung gegen die größte Bedrohung unserer gemeinsamen Sicherheit zu beteiligen?"

    Ein anderer europäischer Diplomat warnte hingegen davor, die Ukraine-Hilfen und die internen EU-Programme gegeneinander auszuspielen. Den Bürgern lasse sich schwer erklären, warum Geld für Kiew bereitstehe, während die EU ihre eigenen Programme erheblich kürzen müsse.

  • 16:36 Uhr

    Belgorod: Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf 18 gestiegen

    Nach dem massiven Drohnenangriff auf Belgorod in der Nacht zum 26. Oktober haben fünf weitere Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

    Eine 16-Jährige wurde mit einem Knalltrauma in das regionale Kinderkrankenhaus eingeliefert. Drei Frauen und ein Mann erhielten im Stadtkrankenhaus ebenfalls medizinische Hilfe wegen Knalltraumata. Alle Verletzten werden ambulant weiterbehandelt.

    Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, von 13 Verletzten berichtet. Damit stieg die Gesamtzahl der Verletzten auf 18.

    Bei dem Drohnenangriff kamen zwei Menschen ums Leben. Laut Bürgermeister Walentin Demidow wurden zudem Wohngebäude erheblich beschädigt. Auch Autos sowie soziale und gewerbliche Einrichtungen waren betroffen. Das Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen eines Terrorakts ein.

  • 16:15 Uhr

    Selenskij wirft Pentagon Verzögerung von Waffenlieferungen vor

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij klagt über das Ausbleiben von Raketenlieferungen aus den USA. In einem Beitrag auf X berichtet er über Verhandlungen mit Washington und Europa über Lieferungen von Luftabwehrraketen der Typen PAC-2 und PAC-3. Dabei wirft Selenskij dem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth implizit Zögerlichkeit bei der Versorgung der Ukraine mit Raketen vor:

    "Insbesondere warteten wir seit fast einem Monat, bis Herr Hegseth Raketen für Patriots und NASAMS bewilligt. Ich habe unser Team angewiesen, diese Angelegenheit der US-amerikanischen Seite erneut vorzutragen."

    Selenskij fügte hinzu, dass Kiew auch mit anderen Ländern entsprechende Verhandlungen führe.

    Zuvor hatte die Zeitung Kyiv Independent am 19. Oktober behauptet, dass Hegseth angeblich vorsätzlich die Lieferung einer großen Charge von Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme an die Ukraine hinauszögere.

  • 15:57 Uhr

    DVR: Sieben Zivilisten binnen einer Woche getötet, 32 verletzt

    Bei Angriffen der Ukraine auf die Donezker Volksrepublik (DVR) wurden vom 19. bis zum 25. Oktober sieben Zivilisten getötet und 32 verletzt, darunter zwei Kinder. Dies teilte die Ombudsfrau der Region, Darja Morosowa, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Seit Beginn der Angriffe wurden insgesamt 17.778 Einwohner verletzt, darunter 1.109 Kinder.

  • 15:38 Uhr

    US-Vizepräsident JD Vance rechnet mit Europa ab

    Vor dem Hintergrund starker Angriffe gegen Elon Musk, den vor allem europäische Politiker und Medien für die massiven, plötzlich aufgetretenen technischen Einschränkungen von Starlink verantwortlich machen, hält Vance den Europäern ihr schizophrenes Verhalten gegen Musk vor Augen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.