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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij droht Russland mit bis zu 1.000 Drohnen täglich

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij droht Russland mit bis zu 1.000 Drohnen täglichQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 29.08.2026 10:03 Uhr

    10:03 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. August 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kachowka — 2,
    • Golaja Pristan — 4,
    • Welikije Kopani — 3,
    • Aljoschki — 3,
    • Dnjeprjany — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Welikije Kopani, Winogradowo, Dnjeprjany, Kachowka und Nischnije Serogosy seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:40 Uhr

    Russland greift weiterhin ukrainische Logistikzentren und Häfen an

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Logistikzentren und Seehäfen berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Freitagabend und in der Nacht zum 29. August Langstreckendrohnen und Präzisionswaffen eingesetzt worden.

    Demnach seien infolge der Angriffe in der Umgebung der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Logistikzentrum des Unternehmens Fim Service in der Ortschaft Tschaiki, ein Logistikzentrum in der Ortschaft Kalinowka und ein Munitionslager der Firma Fire Point in der Ortschaft Milaja getroffen worden. Das russische Militär habe dabei Teile für Marschflugkörper des Typs Flamingo und Langstreckendrohnen des Typs FP-1 und FP-2 sowie westliche Militärgüter zerstört, hieß es.

    Außerdem seien die ukrainischen Häfen Ismail und Nikolajew getroffen worden. Unter den zerstörten Zielen nannte das Verteidigungsministerium Anlagen zum Umschlagen von Militärgütern und Brennstoffen sowie Brennstoffdepots und Lager mit Militärzubehör. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.

  • 09:05 Uhr

    Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: sieben Verletzte

    In den frühen Morgenstunden hat die Ukraine erneut das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilte auf Telegram mit, dass der Gegner es insbesondere auf die Gebietshauptstadt Rostow am Don und die Bezirke Axai, Bagajewskaja und Neklinowski abgesehen habe. Infolge der Attacke seien sieben Zivilisten verletzt worden: zwei Kinder und zwei Erwachsene in Rostow am Don und drei Zivilisten im Bezirk Axai.

    Der Politiker meldete darüber hinaus Sachschäden. In der Gebietshauptstadt seien zwei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden. Die örtlichen Behörden hätten ihre Evakuierung angeordnet. Für die Bewohner sei eine provisorische Notunterkunft organisiert worden. Im Bezirk Bagajewskaja seien mehrere Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Abgestürzte Drohnenteile seien zudem in einem Lagerhaus entdeckt worden.

    Der Online-Händler Ozon bestätigte in einer Pressemitteilung eine Drohnenattacke auf eines seiner Logistikzentren im Gebiet Rostow. Es sei zu einem kleinen Brand gekommen, der umgehend gelöscht worden sei. Der Betrieb sei vorübergehend aus Sicherheitsgründen eingestellt worden.

  • 08:32 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 313 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie es auf der Plattform Telegram heißt, habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 313 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Rostow und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:07 Uhr

    DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 13 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 28. August bis 0 Uhr am 29. August (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte und ein Minibus zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 24 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Beschädigt wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Kommunalfahrzeuge.

  • 07:30 Uhr

    Selenskij droht Russland mit bis zu 1.000 Drohnen täglich

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Moskau mit einer Intensivierung der Drohnenschläge im russischen Hinterland gedroht. In seiner auf der Plattform X verbreiteten abendlichen Videobotschaft sagte der Politiker:

    "Die Aufgabe lautet: täglich 1.000 Drohnen für Langstreckenangriffe gegen Russland. Derzeit führen wir durchschnittlich über 300 solcher Langstreckenangriffe aus."

    Zugleich müsse die Ukraine die Produktion von Abfangraketen speziell gegen Russlands Drohnen deutlich beschleunigen, betonte Selenskij.

    Der russische Staatschef Wladimir Putin hatte wirtschaftliche Schäden durch ukrainische Attacken auf Ölraffinerien und Logistikzentren zwar eingeräumt, sie aber als nicht kritisch bezeichnet. Der Kremlchef drohte der Ukraine als Reaktion auf solche Angriffe mit Attacken, die weitaus mehr Zerstörungen anrichteten als umgekehrt.

  • 28.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Russland startet Massenproduktion elektronischer Kriegsführungsanlagen gegen Starlink

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle im russischen Rüstungskomplex berichtet, wurde die Serienproduktion der neuesten russischen elektronischen Kriegsführungsanlage "Wolna Kupol Garant" aufgenommen, mit der dem Satellitensystem Starlink effektiv entgegengewirkt werden kann. Die Quelle erklärte:

    "Das System Wolna Kupol Garant hat sich als wirksam erwiesen, und wir haben begonnen, es in Serie zu produzieren. Nun hat Quantität zu Qualität geführt, und im Grunde haben wir den Luftraum überall dort, wo es nötig ist, vor den Aktivitäten von Starlink abgeschirmt. Dem Gegner hat das unerträglich wehgetan … Heute ist Wolna nicht nur ein Faktor im Gebiet der Sonderoperation, sondern auch ein Instrument globaler Einflussnahme."

  • 21:35 Uhr

    Gebiet Kiew: Produktionsstätte von Flamingo-Raketen getroffen

    Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die russischen Truppen in der Region Kiew einen Betrieb angegriffen, der chemische Stoffe für die Herstellung von Beschleunigern und Gefechtsköpfen für Flamingo-Raketen produzierte und lagerte. In einer Mitteilung der Behörde heißt es:

    "Im Laufe des Tages setzten die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Gruppenangriffe auf Betriebe des ukrainischen Rüstungskomplexes fort. Infolgedessen wurde im Gebiet Kiew mit Kampfdrohnen ein Industriebetrieb (die Fire Point GmbH) getroffen, der chemische Stoffe herstellte und lagerte, die für die Herstellung von Feststoff-Boostern und Gefechtsköpfen der Langstrecken-Flugkörper vom Typ 'Flamingo' benötigt werden."

  • 21:11 Uhr

    Ulrich Siegmund: Zurück zur Diplomatie – Krieg ist keine Lösung

    Wenige Tage vor der Landtagswahl zieht der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund eine klare Bilanz. Er fordert eine diplomatische Kehrtwende sowie eine konsequente Ausrichtung der Außenpolitik an deutschen Interessen.

    Ein vernünftiges Verhältnis zu allen Großmächten – inklusive Russland – sei ebenso notwendig wie die Einsicht, dass Krieg keine Lösung ist.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.